Vereinigte Königliche Kreis-und Stadtbibliothek Augsburg
Zeitliche Einordnung
1811–1898
Geographischer Bezug
Augsburg
Oberbegriff
Öffentliche Bibliothek
Wissenschaftliche Bibliothek
Nachfolger
Historische Informationen
Den tiefsten Einschnitt bedeutete für die reiche Augsburger Stadtbibliothek die Säkularisation und die Mediatisierung der Reichsstadt. 1806 mussten die wichtigsten Handschriften und viele seltene Drucke an die Münchner Hofbibliothek abgegeben werden. Im Gegenzug sollte eine Kreisbibliothek gegründet werden, welche die Bücher der aufgelösten Augsburger und schwäbischen Klöster aufnehmen sollte. 1811 begann die Zusammenführung der verbliebenen Bestände in die Vereinigte Königliche Kreis- und Stadtbibliothek; hinzu kamen auch Bücher des Augsburger Jesuitenkollegs (mit Teilen der Bibliothek des Humanisten Konrad Peutinger), des Evangelischen Kollegs bei St. Anna und der Eichstätter Hofbibliothek (mit Beständen aus dem Besitz des Humanisten Albrecht von Eyb).
Namensvarianten
Königliche Kreis-und Stadtbibliothek Augsburg
Kreis-und Stadtbibliothek Augsburg
Königliche Kreisbibliothek in Augsburg
Königl. Kreisbibliothek in Augsburg


